Wir sind wieder zurück in Whitehorse. In wenigen Tagen müssen wir schon wieder in die Schweiz zurück. Vorher wollen wir aber Whitehorse und Umgebung noch ein wenig kennenlernen. Wir haben von einem Sumpfgebiet gehört wo es viele Vogelarten, Biber und andere Tiere geben soll.

Tatsächlich hatten wir das Glück ein Weisskopfseeadler Nest mit Jungen bei Ihren ersten Flugversuchen zu entdecken.

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Die heutige Fahrt soll uns nur bis zum Camping Platz am Kluane Lake bringen wo wir etwas verweilen und übernachten wollen. Bevor es dann wieder zurück in die Zivilisation geht.

Hier einige Bilder von diesem wunderschönen Ort.

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Nachts hat uns dann noch ein Bär besucht. Ich hatte irgendwie das Gefühl da wär was, als ich dann aus dem Camper schaute sah ich den Bär, bis ich allerdings Natascha geweckt hatte sahen wir nur noch sein Hinterteil im Dickicht verschwinden.

Ein wunderschöner Sommer morgen in Chicken. Bei der Erkundung des Campingplatzes haben wir dann noch die öffentlichen Toiletten gefunden.

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Am Dorfrand die Post.

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Und bei der Fahrt aus Chicken raus haben wir dann noch einen Greifvogel beobachten können. Könnte es ein junger Weisskopfadler sein?

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Dann führte uns die Strecke wieder an die kanadische Grenze, dazwischen gab es noch die eine oder andere Ortschaft, aber da wir noch einige Tage in der Umgebung von Whitehorse verbringen wollten sind wir da nur durchgefahren. Wieder zurück in Kanada auf dem Alaska Highway haben wir dann um 9 Uhr Abends diese Elchkuh beim Abendmahl erwischt.

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Und kurz darauf noch Meister Petz.

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Nach soviel Aufregung sind wir dann schlafen gegangen.

Frisch ausgeruht starten wir den Tag mit einer Flussüberquerung über den Yukon.

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Ab dann ging es steil Bergauf auf den Top of the World Highway.

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Die Grenzstation zwischen Kanada und USA. Beides waren sehr freundliche Grenzwächter die sich sogar über Besuch zu freuen schienen.
Der amerikanische Grenzwachtbeamte hatte uns dann noch darauf hingewiesen dass er etwa 30min vorher ein paar Km weiter unten mit dem Fernglas ein paar Caribou gesehen hätte, vielleicht haben wir ja Glück.

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Ist dass nicht ein Arbeitsplatz mit einer Hammer Aussicht.

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Und tatsächlich zeigten Sich die Caribou’s bei unserer Fahrt talwärts.

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Von nun an ging es vom Top of the World Highway abwärts. Der nächste Halt soll Chicken, Alaska sein.

Aber vorher stellt sich uns noch ein junger Moose in den Weg. Er schaute genau ob er es mit unserem RV aufnehmen kann. Entschied sich dann aber glücklicherweise doch in die Büsche zu flüchten.

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Nach einer gemütlichen Fahrt sind wir dann einige Stunden später in Chicken angekommen. Ich glaube das ganze Dorf hat nur etwa um die 20 Einwohner.

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Kurz vor Dawson lief uns ein (junger?) Schwarzbär über die Strasse. Leider kam Sekunden später ein Wagen entgegen und wir konnten nicht nahe genug ran um noch ein schöneres Bild zu machen.

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Wieder zurück in Dawson haben wir dann eine weitere Übernachtung auf dem Downtown Camping verbracht um am nächsten Tag in aller Frische die Fahrt über den Top of the World Highway anzugehen.

Aber vorher sind wir nochmals später am Abend auf die Strasse, wir wollten festhalten wie die Nacht zu dieser Jahreszeit in diesem Breitengraden ist (nach 23.30 Uhr). Man könnte noch eine Zeitung lesen.

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Farbenreiche Strasse.

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Endlich angekommen. Wir können nun bestätigen dass es hier selbst im Sommer unter 10° C hat. brrrr

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Tundra wohin das Auge reicht.

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Rückreise ins schöne Wetter.

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Schwefel und Mineralhaltiges Wasser im Engineer Creek färbt die Steine und das Holz rötlich.

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Nanu, hatten wir euch beide nicht schon bei der Hochfahrt gesehen?

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Und noch ein Odinshünchen dass gar nicht scheu war.

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Heute starten wir unsere Erkundungstour auf dem Dempster Highway. Ziel ist der Polarkreis (Arctic Circle), die Taiga und Tundra Landschaft.

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Und das soll sich noch als eine der besseren Strassenabschnitte herausstellen :-) 400 Km auf die Art? Ui ui ui, das wird lustig.

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Nach etwa 80 Km sind wir auf dem North Fork Pass Aussichtspunkt angekommen.

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Hier soll eine spezielle Vogelart nisten, der Steinschmätzer, gesehen haben wir Ihn zwar nicht aber dafür diesen da.

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Sieht schon schlimm aus? Aber es soll noch schlimmer kommen, dass war erst der Vorgeschmack.

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Hier noch einige Eindrücke während dieses Tages und des hier im Norden schnell wechselnden Wetters. Auch einige Tiere konnten wir während dieser Fahrt aufnehmen.

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Die Moose Kuh mit Ihrem Kalb sollen wir nicht das letzte mal gesehen haben.

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Kurz vor erreichen unserer Schlafstätte machten wir nochmals ein Halt auf dem Ogilvie-Kamm mit einer fantastischen Rundumsicht. Es handelt sich hierbei um eine weitere kontinentale Wasserscheide wie auch schon am North Fork Pass.

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Bei diesen Steinfiguren handelt es sich um Inukshuk’s, unter anderem die Wegweiser der Inuit (siehe).

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Heute sind wir dann Dawson City und die Umgebung vom Midnight Dome anschauen gegangen.

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Immer wieder erschreckend die Zerstörung durch den Goldabbau … 

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Und dann noch die typischen Dredges die für den Abbau eingesetzt wurden (am alten Rabbit Creek der in Bonanza Creek umgetauft wurde).

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Generell haben wir bisher durchaus angenehmes und schönes Wetter, es ist meist so zwischen 15 und 20 Grad C warm, manchmals regnet es auch kurz. Morgen gehts dann auf dem Dempster Highway Richtung Polarkreis.

Nach einer Nacht wilden Campens hatten wir am nächsten Morgen früh die Freude einem Fuchs bei der Nahrungssuche zu begegnen. Kurz darauf konnten wir auch sehr viele (>20) Hasen wegspringen sehen.

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Nach dieser Begegnung gings dann weiter nach Dawson City. Nach einem freundlichen frühen Morgen wurde das Wetter dann abrupt schlechter.

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Kurze Zeit später sind wir dann in der näheren Umgebung von Dawson City auf die ersten Zeichen der Goldgräberei aus alter und der Neuzeit gestossen. Erschütternd, selbst heute, 100 Jahre nach dem Goldrausch kommt die Natur nicht zur Ruhe, die ganzen Berge werden erneut mit effizienteren Maschinen nochmals umgegraben um auch die letzten Staubkörnchen von Gold zu finden.

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Dann endlich Dawson City. Gebaut auf Permafrost ist die Instandhaltung der Stadtinfrastruktur ein Challange und die Auswirkungen können an einzelnen Gebäuden abgelesen werden. Diese müssen 1x Jährlich ausgelotet werden.

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Diese Nacht konnte ich (wieder Steff) schon besser durchschlafen, wir waren dann zwar auch früh auf, aber es war doch schon ca sechs Uhr und um etwas nach sieben hat Schnückeli dann im Starbucks vis-a-vis eine heisse Schoki mit Rahm (Yami) geholt.   

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Da wir am Abend zuvor noch nicht alles im Wal-Mart bekommen haben, gingen wir dann im The Real Canadian Superstore noch die fehlenden Lebensmittel holen. Viel bessere Auswahl und leckerere Sachen als im Wal-Mart und erst noch billiger. Einmal mehr, anscheinender Discounter lohnt sich nicht (ich bin doch nicht blöd, oder? lockt ja mit der gleichen billigen Masche :-) ). Um einen kurzen Eindruck von Whitehorse zu erlangen sind wir dann noch rasch durch den Ort gefahren, sieht nett aus und wir werden die letzten 1-2 Tage dort verbringen. Nichts desto trotz haben wir gleich mal die SS Klondike am Yukon River begutachtet und die umliegende Sicht festgehalten.

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Danach gings bei strahlend schönem Wetter ab nach Dawson City, rund 526 km von Whitehorse entfernt. Schon wenige Kilometer ausserhalb von Whitehorse hatten wir eine wahnsinns Aussicht.

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Nach weiteren rund 100-150 km kamen wir dann immer wieder in Gebiete in welchen riesige Waldbrände wütenden. Zum Teil waren diese vor 40 Jahren, teilweise aber auch erst vor 10 oder 15 Jahren.

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Immer begleitet waren wir vom Yukon River und desen wunderschönen weitläufigen Landschaft.

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Nach etwa der hälfte des Weges haben wir ein Schild „Minto Mining“ gesehen. In der Hoffnung eine Open Pit zu entdecken sind wir die Gravel Road mehrere Kilometer reingefahren. Was uns zwar an den Yukon River führte aber leider war die Weiterfahrt untersagt. Dafür gab es dieses spezielle Foto.

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